Förderverein Agenda 21 in der Gemeinde Dörverden

 

 

 

 

Dörverden

im Aller-Weser Dreieck

Rechte Ideologien in Naturschutz & ökologischer Landwirtschaft - Historische Wurzeln und aktuelle Entwicklungen

 

Am 27.10.2020 um 19 Uhr wird Andreas Speit (Journalist, Rechtsextremismusexperte) im Gasthaus zur Mühle in Dörverden/Westen zu Gast sein.

Rechte Ideologien sind in unserer Gesellschaft fest verankert. Weltweit verschaffen sich rechte Akteure Gehör und schreiten leider auch viel zu oft zu konkreten Taten. Rechte Gewalttaten sind allerdings nur die traurige Spitze des Eisbergs. Zuletzt konnten wir in Berlin, bei der großen Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen, sehr anschaulich sehen, wie  extrem rechten Akteuren und Verschwörungsmythiker*innen Akzeptanz entgegen gebracht wird. Die gemeinsamen Anknüpfungspunkte Rassismus, Antisemitismus und Hass „auf die da oben“ hätten schon viel früher in den Fokus rücken müssen.
Jedoch wird wieder einmal mit Erstaunen auf die „unterschätzte Gefahr“ reagiert. Fakt ist jedoch:

Rassistischer Terror ist kein neues Phänomen! In der Bundesrepublik haben rechter Terror, rassistische Gewalttaten, Antisemitismus, Diskriminierung von Minderheiten, Sexismus und Homophobie eine jahrelange Kontinuität.
Seit den 1990er Jahren steigen die Opferzahlen rechter Gewalt stetig an. Der sogenannte „NSU“ hat, eingebettet in ein weites Netzwerk, jahrelang Mordanschläge auf Menschen verübt. Die Berichterstattung vieler Medien und die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden waren rassistisch geprägt.
Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, der antisemitische Anschlag in Halle und der rassistische Massenmord in Hanau sind nur die bekanntesten Fälle der jüngeren Vergangenheit und mit den Drohmails vom „NSU 2.0.“ wird noch dazu offensichtlich/ deutlich, wie weitgehend Netzwerke von Rechtsextremen verwoben sind und wie aktiv diese gerade handeln. Diese Taten werden von rechten Ideologien, welche ebenso in der Mitte der Gesellschaft vertreten sind, gespeist und befeuert. Auch die rassistische Rhetorik der AfD in den Parlamenten bietet den Nährboden für diese Handlungen.

Diesen Zustand werden wir nicht länger akzeptieren.
Wir alle können etwas tun!
Setzten wir uns gemeinsam ein für eine tolerante, offene Gesellschaft, in der sich alle Menschen willkommen und geborgen fühlen können.

Hierfür ist es notwendig sich mit rechten Ideologien auseinanderzusetzen, sie frühzeitig zu erkennen und ihnen in unserer unmittelbaren Umgebung keinen Platz zu geben.

Am 27.10.2020 um 19 Uhr wird Andreas Speit (Journalist, Rechtsextremismusexperte) im Gasthaus zur Mühle in Dörverden/Westen zu Gast sein.
(weitere Gäste: Vertreter*innen von Bioland e.V., Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, Demeter e.V.)

Solange es Ökobewegungen gibt, werden dieselben Themen auch im Sinne rechter Ideologien ausgelegt. Immer wieder wurde und wird Naturschutz zu „Heimatschutz“ umgedeutet und eine regionale Ernährung als zuträglich für einen „gesunden deutschen Volkskörper“ propagiert.
 
Seit mehreren Jahren nutzen junge Rechtsextreme die Besiedlung von ländlichem Raum als politische Strategie, um ihre menschenfeindliche Weltanschauung auszuleben und zu verbreiten. Dort betreiben sie traditionelles Handwerk, bringen sich in örtliche Vereine und die Lokalpolitik ein und engagieren sich im Naturschutz und Ökolandbau.
 
Um dieser Vereinnahmung von Rechts in ökologischen Themenfeldern entgegenzuwirken, bedarf es der Auseinandersetzung mit den Hintergründen und der eigenen Position.
 
Der Rechtsextremismusexperte Andreas Speit wird in seinem Vortrag über die historischen und aktuellen Zusammenhänge aufklären. Außerdem werden wir Erfahrungsberichte von Gästen hören und darüber diskutieren, wie wir uns deutlich von rechten Ansätzen distanzieren können.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Zur besseren Planung der Veranstaltung und der erforderlichen Maßnahmen im Zuge der Coronapandemie wird um eine Anmeldung gebeten. Die Daten werden streng vertraulich behandelt und umgehend vernichtet. Sollten die Saalkapazitäten überschritten werden, weichen wir auf weitere Räume aus und ermöglichen die Teilnahme per Videoübertragung.

Anmeldungen gehen an: anmeldung_bunte_felder@posteo.de
Die Veranstaltung wird unterstützt von Forum Zukunft und WABE - für Demokratie und Zivilcourage und dadurch mit Mitteln des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.

Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Forum Zukunft und WABE - für Demokratie und Zivilcourage und dadurch mit Mitteln des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und mit Mitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.


Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.

 

Zur besseren Planung der Veranstaltung und der erforderlichen Maßnahmen im Zuge der Coronapandemie wird um eine Anmeldung gebeten. Die Daten werden streng vertraulich behandelt und schnellstmöglich vernichtet. Sollten die Saalkapazitäten überschritten werden, weichen wir auf weitere Räume aus und ermöglichen die Teilnahme per Videoübertragung. Anmeldungen gehen an: anmeldung_bunte_felder@posteo.de

 

 

 

Donnerstag den 02.04.2020 um 19:30 Uhr im Gasthaus zur Mühle in Westen

 

LEIDER ABGESAGT!

Wird an einem späteren Termin wiederholt

 

Der marktgerechte Mensch - Wenn der Mensch zur Ware wird

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Dörverden diskutiert - Zukunftsperspektiven für die Region" lädt Forum Zukunft e.V. zum  Dokumentationsfilmabend mit Diskussion ein.

 

Die Filmemacher gehen an die Arbeitsplätze der neuen Modelle des Kapitalismus wie der Gig-Economie, wie der Arbeit auf Abruf. Sie treffen auf Menschen in bisher sicher geglaubten Arbeitsstrukturen an Universitäten oder in langjährigen Arbeitsverhältnissen mittlerer- und oberer Leitungspositionen. Und beobachten, wie sich die Verschärfung des Wettbewerbs immer stärker auf den Einzelnen verlagert, was Solidarisierung und tragbaren sozialen Beziehungen sehr schwer Raum lässt. Depresssion und Burnout machen Menschen,die an dieser Last und Unsicherheit zerbrechen, das Leben zur Hölle. Selbst dann noch glauben viele, an ihrem Schicksal schuld und ein Einzelfall zu sein.

Doch der Wahnsinn ist nicht alternativlos. Der Film stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften, Beschäftigte von Lieferdiensten, die Betriebsräte gründen und die Kraft der Solidarität von jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten. Der marktgereche Mensch" ist ein Film, der Mut machen will, sich einzumischen und zusammenzuschließen. Denn ein anderes Leben ist möglich.

Im Anschluss an den Film möchten wir gemeinsam darüber sprechen wie die Arbeitsbedingungen in der Region sind, welche Erfahrungen die Arbeitnehmenden in ihren Betrieben machen.  Was und wo läuft es gut? Was braucht es um Bedingungen zu verbessern?

Die Veranstaltung wird vom Forum Zukunft e.V.  in Kooperation mit dem ver.di Bildungs- und Tagungszentrum Walsrode angeboten.

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme und rege Diskussion
Gina Maier und Thomas Krug  (Forum Zukunft e.V.)

 

Am Donnerstag den 02.04.2020 um 19:30 Uhr
Im Gasthaus zur Mühle in Westen
Hauptstraße 20, 27313 Dörverden/Westen.
Der Eintritt ist frei.

 

 

Gutes Klima in Dörverden?


Klima-Versammlung am 17.09. um 19 Uhr
im Ehmken Hoff, In der Worth 13, 27313 Dörverden

 

Es ist dringend. Ein weiterer Dürre-Sommer in der Gemeinde Dörverden lässt erahnen, was mit dem fortschreitenden Klimawandel auf uns alle zukommt. Doch es mangelt noch immer an politischen Ansätzen, die Klimakrise aufzuhalten.
Deshalb laden wir ein, sich am Dienstag, den 17.09. mit uns zu informieren und zu diskutieren, was hier vor Ort passiert und was wir dem Klimawandel entgegensetzen können.
Wir können nicht mehr warten, die Krise ist jetzt spürbar!

Kurze Beiträge von verschiedenen Betroffenen zeigen auf, wie sich Trockenheit und andere Extremwetterlagen schon jetzt auf unser Leben auswirken. Im Anschluss diskutieren wir, wie wir
gemeinsam aktiv werden können.


Es berichten:
- Revierförster Michael Müller
- Landwirtin Marlene Kerntke
- Gemeindebrandmeister Carsten Mügge
- Imker Wolfgang Meinke
- Trinkwasserverband Verden
- Fridays for Future Verden


Wir werden unterstützt von:

Kirchengemeinde Dörverden,
Kirchengemeinde Westen, NABU
Eine Veranstaltung des Arbeitskreis Klimaversammlung und
Forum Zukunft e.V. im Rahmen der weltweiten Aktionswoche
#week4climate

 

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Vortag und Diskussion: Rechte Bewegungen auf dem Land

 

Dienstag, 25.06.2019 um 19 Uhr Ehmken Hoff, In der Worth 13, Dörverden

 

In Deutschland, Europa und weltweit erstarken extrem rechte Positionen. Von rechten Parteien über rechtsextreme Jugendbewegungen bis zu völkischen Siedlungsprojekten sind menschenfeindliche Ansichten und Strukturen im Aufschwung. Diese Entwicklung macht auch vor Norddeutschland keinen Halt. Gerade in ländlichen Gegenden um uns herum versuchen extreme Rechte, ihre diskriminierende Weltanschauung salonfähig zu machen.

Wir wollen uns dieser Entwicklung entgegenstellen!

Am 25.06. kommt die Journalistin und Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke nach Dörverden, um ihr aktuelles Buch „Völkische Landnahme“ vorzustellen, über den aktuellen Rechtsruck und den regionalen Kontext zu diskutieren.

Ihr Buch zeigt, wie sich seit Jahren junge Rechtsextreme in ländlichen Regionen ansiedeln, alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster verherrlichen. Sie tarnen sich mit ökologischer Landwirtschaft und pflegen nationales Brauchtum, gehen in örtliche Vereine und die lokale Politik. Andrea Röpke zeigt die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen. Dabei wird deutlich: Hier handelt es sich um eine unterschätzte Gefahr.

Dienstag, 25.06.2019 um 19 Uhr Ehmken Hoff, In der Worth 13, Dörverden

Für eine tolerante, offene Gesellschaft, in der sich alle Menschen willkommen und geborgen fühlen können.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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„Dörverden diskutiert – Zukunftsperspektiven für die Region“ ist eine neue Veranstaltungsreihe in Dörverden.

 

 

Infoveranstaltung: Die Daten die ich rief

 

Wissen Konzerne alles über uns und sind wir wirklich so berechenbar? Wie nutzen Google, Facebook und Co unsere Daten um Millionenumsätze zu generieren?

Katharina Nocun hat bei ihren Recherchen ihre Nutzungsdaten bei zahlreichen Unternehmen abgefragt und einige Überraschungen erlebt.

Wann:     Dienstag, 16.10.2018 um 19.30 Uhr
Wo:         Gasthaus zur Mühle, Hauptstr. 20, 27313 Dörverden-Westen
Wer:        Referentin ist Katharina Nocun

Katharina Nocun ist Netzaktivistin und Autorin. Sie engagiert sich in überwachungskritischen Bewegungen und ist Mitglieds des Beirats des Whistleblower-Netzwerk e.V.. Sie war politische Geschäftsführerin der Piratenpartei und hat bei Campact e.V. als Kampagnenleiterin u.a. die Kampagne "Asyl für Edwards Snowden" geleitet, wofür sich der berühmte Whistleblower persönlich bedankte. "Die Daten, die ich rief" ist ihr erstes Buch. Über die im Zuge der Recherche durchgeführten Datenexperimente erschienen zuletzte Beiträge bei Spiegel-Online (Amazon) und Zeit-Online (Netflix).

 

 

 

Vom Singen und Summen in unseren Feldern,

 

über das Spannungsverhältnis von Landwirtschaft und Naturschutz

 

Mit NABU-Vizepräsident Christian Unselt

 

 

 

Am Donnerstag, den 14.6.2018 um 19:30 Uhr

 

Im Gasthaus zur Mühle (Saal) in Westen

 

Hauptstraße 20, 27313 Dörverden/Westen

 

 

 

Summ, summ, summ! Bienchen summ herum! Ei, wir tun dir nichts zuleide, flieg nur aus in Wald und Heide!...“ Mitnichten „tun wir nichts zuleide“, denn in den letzten Jahren ist der Bestand an heimischen Insekten und Vögeln um 80 % zurück gegangen. Die Ursachen dafür sind vielfältig erforscht und es wird kaum noch bestritten, dass die konventionelle Landwirtschaft einen großen Anteil am Zurückgehen der Artenvielfalt hat. Vor allem der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird mit dem Rückgang der Insektenpopulation in Zusammenhang gebracht.

 

 

 

NABU-Vizepräsident Christian Unselt erläutert in seinem Vortrag die Ursachen für die gegenwärtige Situation und zeigt Alternativen auf. Eine gesunde und nachhaltige Landwirtschaft kann es ohne Bienen und Vögel nicht geben. Die Herausforderung besteht also darin, die Bedürfnisse von Landwirtschaft und Naturschutz zusammen zu bringen und wir müssen uns die Frage stellen: Was muss geschehen, damit die gemeinsame Arbeit gelingt und wir nicht weiter auf einen „stillen Frühling“ hinsteuern.

 

 

 

Der Vortragsabend wird veranstaltet von Forum Zukunft e.V. in Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.

 

Ein barrierefreier Zugang zu den Veranstaltungsräumen ist gegeben. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

 

SAATGUT – Wer die Saat hat, hat das Sagen

 

Mit Anja Banzhaf

 

 

 

Am Dienstag, den 8.5.2018 um 19:30 Uhr

 

Im Gasthaus zur Mühle (Saal) in Westen

 

Hauptstraße 20, 27313 Dörverden/Westen

 

 

 

Das Sprichwort bringt es auf den Punkt: "Wer die Saat hat, hat das Sagen." Mit der Kontrolle über das Saatgut verschaffen sich große Agrar-Unternehmen die Kontrolle über die gesamte Nahrungsmittelkette und bestimmen für die Zukunft,was Bäuerinnen und Bauern anbauen können und wir alle essen. Wird es in Zukunft also nur noch die Nutzpflanzen geben, die für die Industrie einen wirtschaftlichen Erfolg versprechen? Ist die Artenvielfalt unserer Kulturpflanzen bald nur noch der Produktkatalog eines Wirtschaftsunternehmens?

 

 

 

Anja Banzhaf hat sich mit diesem Thema in ihrem Buch „SAATGUT – wer die Saat hat, hat das Sagen“ auseinander gesetzt. In ihrem Vortag wird sie anhand von Beispielen und Geschichten beschreiben, wie die Agar-Industrie seit den 1930er Jahren mehr und mehr die Kontrolle über das Saatgut gewinnt. Gleichzeitig werden aber auch Initiativen und Projekte vorgestellt, die sich dem Erhalt und der Weiterentwicklung von Saatgutvielfalt verschreiben. Diese Züchterinnen und Züchter kämpfen für Selbstbestimmung in der Landwirtschaft und geben ihr Saatgutwissen weiter, tauschen bäuerliche Sorten aus und erproben zukunftsfähige Wege der Zusammenarbeit.

 

 

 

Neben Anja Banzhaf wir an diesem Abend auch Max Rehberg zugegen sein. Er ist Mitglied der OpenSourceSeeds Initiative und Saatgutvermehrer der ersten OpenSource Tomate „Sunviva“. Nach dem Vortrag wird es Platz für Diskussion geben. Ebenso können Jungpflanzen der erste OpenSource Tomate erworben werden.

 

 

 

Der Vortragsabend wird veranstaltet von Forum Zukunft e.V. in Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds.

 

Ein barrierefreier Zugang zu den Veranstaltungsräumen ist gegeben.

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme.

 

Veranstaltungsbeginn: Dienstag, den 8.5.2018 um 19:30 Uhr
Ort: Gasthaus zur Mühle (Saal) in Westen, Hauptstraße 20, 27313 Dörverden/Westen

 

Der mehrfach prämierte Dokumentarfilm der US-amerikanischen Filmemacherinnen Anne Slick und Danielle Bernstein “When Clouds Clear” erzählt mit beeindruckenden Originalaufnahmen und aus der Sicht zweier Generationen die Geschichte eines bislang erfolgreichen Widerstands gegen den Aufbau einer offenen Kupfermine in einer der artenreichsten Gebiete unserer Erde. Er zeigt, wie sich die Bewohner der ecuadorianischen Nebelwaldregion Intag seit Jahrzehnten mit friedlichen Mitteln gegen dieses zerstörerische Bergbauvorhaben wehren und wie sich das Leben vor Ort verändert hat. Die Problematik des Films von 2008 ist umso aktueller, da seit kurzem die ecuadorianische Regierung selbst mit dem Kupferbergbauriesen CODELCO (Chile) den Bergbau vorantreiben will. Sie steht beispielhaft für ähnliche Konfliktsituationen weltweit und macht deutlich, was die bitteren Folgen des uneingeschränkten Rohstoffkonsums sind.

Anne Slicky/Danielle Bernstein, Ecuador 2008, 77 Min, span./engl. mit dt. UT
„When Clouds Clear“, www.clearfilms.org

Vortrag und Diskussion mit Holger Balodis und Dagmar Hühne
Eine gute Rente für alle - möglich und bezahlbar

Veranstaltungsort: Gasthaus zur Mühle (Saal), Hauptstraße 20, 27313 Dörverden/Westen

"Neue Statistik: Armut unter älteren Deutschen nimmt zu" (Die Welt), "Alterarmut: Wie arm wird Deutschland?"
(Die ZEIT), "Rente: Wird Altersarmut zum Massenphänomen?" (Der SPIEGEL). Die Warnungen vor Altersarmut nehmen zu.
Bereits jetzt fühlen sich viele Rentner*innen als Bittsteller*innen, vor allem wenn Sie in gesellschaftlich wichtigen, aber
schlecht oder gar nicht bezahlten Bereichen gearbeitet haben. Für junge Menschen und Familien in der Region sind die
Aussichten nicht einfacher. Das Rentenniveau wird laut Deutscher Rentenversicherung im Jahr 2030 auf nur noch
44% liegen.

Aber wie organisieren andere westeuropäische Länder die Rente und kommen damit zu wesentlich besseren
Ergebnissen für die Menschen als wir? Ist die Absenkung des Rentenniveaus wirklich zwangsläufig und alternativlos?

Die Referenten Holger Balodis und Dagmar Hühne sind ausgewiesen Experten auf den Gebieten Altersvorsorge und
Versicherungen. Sie berichten über 20 Jahre als Autoren für die ARD-Magazine „plusminus“, „Ratgeber Recht“ und
"monitor". Im August 2017 habe sie ihr neues Buch "Die große Rentenlüge - Warum eine gute und bezahlbare
Altersvorsorge für alle möglich ist" herausgebracht. Holger Balodis und Dagmar Hühne werden die Probleme
anschaulich darstellen, die verschiedenen Interessen der Arbeitgeberverbände und der Finanzwirtschaft aufzeigen und
mit dem Blick in andere europäische Länder auch gute Beispiele aufzeigen können, wie es besser gemacht werden kann.

Zur Veranstaltung läd Forum Zukunft e.V. in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen.
Unterstützt wird die Veranstaltung vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Kreisverband Verden und dem VdK Dörverden.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Gasthaus zur Mühle, Hauptstr. 20, 27313 Dörverden-Westen.
Die "Kneipe Westen" ist ab 19 Uhr geöffnet.

Dokumentarfilmabend
Was tun gegen Klimawandel?
Filmvorführung „Beyond the Red Lines – Systemwandel statt Klimawandel“ in Dörverden-Westen

Am 4. Juli 2017 läuft im Gasthaus „Zur Mühle“ in Dörverden-Westen der Dokumentarfilm „Beyond the Red Lines – Systemwandel statt Klimawandel“. Der Film porträtiert drei Initiativen der wachsenden Klimabewegung, die sagen: „Es reicht! Ende Gelände!“, zivilen Ungehorsam leisten und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selber in die Hand nehmen. Es kommen Menschen zu Wort, die eine 5.000 km lange Fahrradtour zum Klimagipfel nach Paris machen, oder die gigantische Kohlebagger im rheinischen Braunkohlerevier blockieren.

Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion über Klima-Aktivismus und andere Handlungsmöglichkeiten mit Teilnehmerinnen der Initiative „Ende Gelände“, die auch in diesem Jahr wieder spektakuläre Aktionen gegen Braunkohle organisiert. An dem Abend wird die Aktivistin und Mitorganisatorin der Initiative „Ende Gelände“ Dorothee Häußermann anwesend sein.

 

Forum Zukunft Dörverden“ besteht als gemeinnütziger Verein schon seit 15 Jahren und bildet eine überparteiliche Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürgern. Für 2016 wurde, in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt, eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Dörverden diskutiert – Zukunftsperspektiven für die Region“ ins Leben gerufen. Große politische Themen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden aus einer regionalen Perspektive diskutiert. Den diesjährigen Schwerpunkt bildet die Frage: Kein Wohlstand ohne Wachstum? Die Auftaktveranstaltung findet am 28.01. um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Dörverden statt.

 

 

 

In den letzten zwei Jahren wurden vom Forum Zukunft erfolgreich große politische Themen wie Klimawandel mit Prof. Dr. Peter Lemke, Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft mit Prof. Dr. Monika Krüger, und das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) thematisiert.

 

Oft stand am Ende der Veranstaltung die Frage, was für Auswirkungen das auf die Region haben kann oder auch „Was das eigentlich mit uns auf dem Dorf zu tun hat?“

 

 

 

Im ersten Halbjahr 2016 werden die Folgen des permanenten Wirtschaftswachstums sowie die Auswirkungen des Freihandelsabkommens mit den USA (TTIP) auf die Kommunen genauer betrachtet. Kein Wohlstand ohne Wachstum; so lautet bisher das Credo von Wirtschaft und Politik. Ein stetiges Wirtschaftswachstum gilt als Garantie für Arbeitsplätze und für die Lebensqualität der Bevölkerung. Wer an dem Wachstumsdogma zweifelt, wird als realitätsfremd angesehen.

 

Die Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 28.01. im Gemeindehaus in Dörverden (Kirchstr. 15) statt. Gezeigt wird der Film „Weniger ist mehr – die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben“. Dabei stellt sich die Autorin Karin de Miguel Wessendorf die Fragen "Was muss ich ändern, damit mein Lebensstil zukunftsfähig ist? Und worauf kann ich verzichten ohne Verlust an Lebensqualität?" In dem Film werden Menschen, Intitiativen und Unternehmen besucht, für die Wirtschaftswachstum nicht das Maß aller Dinge ist.

 

Im Anschluss gibt es eine Nachbesprechung und Diskussion mit Dirk Posse, Umweltökonom und Buchautor von „Zukunftsfähige Unternehmen in einer Postwachstumsgesellschaft“, ausgezeichnet mit dem Kapp-Forschungspreis. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und ist, wie die anderen Veranstaltungen auch, kostenfrei.

 

 

 

Zwei weitere Veranstaltungen stehen bereits fest. Am 23. Februar geht es im Saal des Gasthauses zur Mühle in Westen um die Schwierigkeiten, die sich für Kommunen ergeben, wenn die EU ein Freihandelsabkommen mit den USA, auch bekannt unter TTIP (Transantlantik Trade and Investment Partnership), abschließt.

 

Die Kommunen sind für ein breites und für die Allgemeinheit überaus bedeutsame Aufgabenspektrum verantwortlich, wie z.B. Wasserversorgung, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Schule und Kindergärten, Kultur und Bildung und vieles mehr. Ein TTIP-Abkommen wird auch Auswirkungen auf das Aufgabenspektrum der Kommunen haben. Ebenso wie große Teile der Öffentlichkeit rätseln jedoch Landes- und KommunalvertreterInnen über den Inhalt, die Reichweite und die möglichen Konsequenzen dieses Vertrages.

 

Referent für diese Veranstaltung ist Thomas Fritz. Er arbeitet seit vielen Jahren als freier Autor zu internationalen Handels- und Investitionsabkommen und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze, Studien und Bücher. Er ist Autor der Studie „TTIP vor Ort – Folgen der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft für Bundesländer und Kommunen“.

 

 

 

Am 11. Mai kommt Prof. Niko Paech zu Gast und erklärt die „Postwachstumsgesellschaft“. Seit 2010 ist er Gastprofessor an der Universität Oldenburg und forscht im Bereich der Umweltökonomie und Nachhaltigkeit. 2014 erhielt er den Preis „Mut zur Nachhaltigkeit“ der Wochenzeitung „Die Zeit“.

 

 

 

Für Fragen und Anregungen darf sich gerne ans Forum Zukunft gewandt werden unter der Telefonnummer 04239/9440154 oder perspektive@forumzukunft.org

 

Forum Zukunft ist die Dach-Organisation aller im Sinn der Agenda 21 in der Gemeinde Dörverden arbeitenden Gruppen, Organisation und Aktivitäten.



Im folgenden finden Sie Veranstaltungen, die von Forum Zukunftin den letzten Monaten organisiert wurden: